Schneeverwehungen!

Wir starten kalt in die neue Woche,
Sonntag, 17.12.2017

Das dritte Wochenende zeigt sich einmal mehr winterlich bis fast in tiefe Lagen und damit steigt die Spannung für das Thema "Weiße Weihnachten".
Soviel kann man an dieser Stelle schon festhalten - die Wetterkarten sehen "spannend" aus, denn unser Wetter bleibt in Bewegung und damit sind nach wie vor einige Optionen offen. Mehr dazu erfährt ihr weiter unten auf dieser Seite.

Morgen zu Wochenbeginn ziehen vor allem in den Morgenstunden ein paar Schneeschauer durch aber tagsüber sollte es bis auf ein paar einzelne Schneeflocken meist trocken bleiben.
Der Wind weht nur schwach und die Temperaturen erreichen -3 bis +2°C.

Am Dienstag dreht der Wind auf westliche Richtungen und einmal mehr ziehen viele Wolken durch.
Während es bis zum frühen Nachmittag trocken bleiben wird, können in der Folge von Norden neue Schneeschauer auf das Mühlviertel übergreifen. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen tiefen Lagen und 400 Meter.
Es bleibt weiterhin kalt mit Temperaturen zwischen -2 und +3°C.

Zur Wochenmitte könnten uns von Norden mehr Niederschläge erreichen aber da wird die Prognose unsicherer, denn eine Luftmassengrenze zwischen milder Luft im Westen und kälterer Luft im Osten wird immer mehr ein Thema und dieser Umstand rückt die Schneefallgrenze wieder in den Vordergrund.
Noch ausgeprägter in Sachen Unsicherheit zeigt sich der Trend in der zweiten Wochenhälfte, denn die Wettermodelle sehen unterschiedliche Lösungen - die Amerikaner wollen wieder mildere Luft über dem Mühlviertel, während die europäischen Modellberechnungen den Winter weiterhin gut Chancen für einen Verbleib geben.

                    

Experimentelles Weihnachtswetter, (letzte Aktualisierung: 17.12.2017)

Wie oben schon erwähnt kommt es so, wie es wieder einmal kommen musste - genau vor und zu den Weihnachtsfeiertagen werden die Optionen immer vielfältiger und dementsprechend zeigen die Wettermodelle doch recht unterschiedliche Lösungen.
Das europäische Wettermodelle sieht nicht nur in dieser Woche bessere Chancen, dass uns der Winter in Lagen oberhalb etwa 500 bis 600 Meter erhalten bleiben wird, während die amerikanischen Berechnungen uns in der zweiten Wochenhälfte Tauwetter bringen.
Aufgrund dieser Unterschiede gehen wir differenziert auf die Weihnachtsfeiertage zu - winterfreundlich zeigt sich da einmal mehr der Lauf der Europäer, der kurz vor Weihnachten einen neuerlichen Vorstoß von kalten Luftmassen sieht.
Grundsätzlich wollen auch die amerikanischen Berechnungen kurz vor Weihnachten neuerlich Kälte aber die sollte schon am heiligen Abend von Westen wieder durch mildere Luft ersetzt werden.
Es bleibt somit immer noch spannend. Die Chancen für weiße Weihnachten sind oberhalb etwa 500 bis 700 Meter als relativ gut anzusehen, während es in tieferen Lagen dagegen zunehmend schlechter aussieht.




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